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Geschichte

Der Austria Triathlon Podersdorf zählt zu den traditionsreichsten Wettkämpfen Österreichs und Europas. Mit familiärer Atmosphäre und unzähligen Geschichten stehen die Athlet:innen bei uns seit 40 Jahren im Mittelpunkt.

Austragungen seit 1988
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Athletinnen und Athleten
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Nächtigungen in der Region
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Unsere Geschichte

Am 11. Juni 1988 wurde aus einer Idee ein Rennen: 36 gemeldete Teilnehmer, eine Frau, und eine Zeitnehmung, die aus je einer Stoppuhr pro Starter bestand. Runden- oder Wechselzeiten gab es damals noch nicht. 30 der 36 Gestarteten kamen bei herrlichem Frühsommerwetter ins Ziel.

Die Premiere

Am 11. Juni starten 36 Männer und eine Frau. Die Zeitnehmung besteht aus einer Stoppuhr pro Starter, Runden- oder Wechselzeiten gibt es nicht. Premierensieger wird Wolfgang Schattauer in 9:51:49, bei den Damen gewinnt Gisela Kaltenhofer in 13:02:14. 30 der 36 Gestarteten kommen ins Ziel.

1988
1989
Erste österreichische Meisterschaft

Der ÖTRV betraut Kurt Mitschko und Marcel Skala mit der ersten Meisterschaft über die Langdistanz. Wolfgang Erhart verbessert den Streckenrekord um über 35 Minuten und gewinnt in 9:16:30. Die Zahl der Finisher verdoppelt sich auf 61.

Die 9-Stunden-Marke fällt

Stefan Salletmayer gewinnt in 8:59:59 — die erste Zeit unter neun Stunden auf österreichischem Boden. Der Ultra-Triathlon-Weltcup feiert in Podersdorf seinen Auftakt.

1990
1991
Die Damen erobern Podersdorf

Der Bewerb übersiedelt ans Ende der Sommersaison. Kostenlose Startplätze für Frauen bringen erstmals 20 Damen an die Startlinie, 260 Teilnehmer sind gemeldet.

Erste Staatsmeisterschaften

Nachdem Triathlon von der Bundessportorganisation als offizielle Sportart anerkannt wurde, werden in Podersdorf zum ersten Mal Staatsmeisterschaften über die Langdistanz ausgetragen. Richard van Diesen drückt den Streckenrekord auf 8:28:54.

1993
1995
Eurosport kommt nach Podersdorf

Das Rennen wird erstmals im Fernsehen gezeigt. Organisatorisch bleibt die Verlegung des Zielraums auf die Strandwiese in Erinnerung.

Der Leuchtturm wird zum Symbol

Zum 10-Jahr-Jubiläum wird die Strandpromenade umgestaltet. Der Leuchtturm wird zum Wahrzeichen der Veranstaltung, die Schwimmrunde auf 1.900 Meter verkleinert.

1997
2008
Erstmals auch Halbdistanz

Bei der 21. Austragung wird die Halbdistanz erstmals ausgetragen. Mit 740 Teilnehmer:innen gibt es einen Rekordansturm.

Der Streckenrekord fällt

Georg Swoboda gewinnt in 8:07:21 und holt sich den lang ersehnten Rekord. Im selben Jahr startet der erste Kids-Aquathlon, und die Veranstaltung wandert aufs erste September-Wochenende.

2014
2016
Das Jahr nach Kurt Mitschko

Der Pionier und Gründer stirbt mit 66 Jahren. Den neuen Zieleinlauf und den Claim „Fast. Hard. Legendary“ hat er noch selbst mitgestaltet. Sein Stiefsohn Daniel Döller führt die Veranstaltung weiter.

Weltrekord zum 30-Jahr-Jubiläum

2.481 Teilnehmer:innen aus 29 Nationen bedeuten einen Rekord. Renc gewinnt die Langdistanz in 8:19:08, Andreas Fuchs wird Staatsmeister, Thomas Frühwirth stellt einen Weltrekord auf.

2017
2020
Als Einzige der Welt

Im Jahr der Pandemie fällt weltweit eine Großveranstaltung nach der anderen aus. Der Austria Triathlon findet als einzige Traditionsveranstaltung der Welt Anfang September fast in gewohnter Größe statt.

Neue Schwimmstrecke zum 35. Jubiläum

Die Rekorddürre macht das Schwimmen im Neusiedler See unmöglich. Die St. Martins Therme & Lodge stellt ihren Badesee zur Verfügung — seither wird dort geschwommen. Knapp 2.000 Starter:innen.

2022
2026
Erweiterungen

Neues Zielareal gegenüber der Wechselzone, erweiterte Startwellen, Finisher-Shirts erstmals in Damengrößen.

Legendäre Momente

Ergebnisse

Ergebnislisten aller Distanzen und Jahre sowie die aktuellen Streckenrekorde – zurück bis 2018.

Fotos & Videos

Bildmaterial vergangener Auflagen und deine persönlichen Rennfotos über die Startnummer.

Höllenclub

Die Athlet:innen, die immer wiederkommen – seit 2006 über 1.000 Mitglieder.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Du hast Fragen? In unseren FAQs findest du die wichtigsten
Informationen rund um den Wettkampf auf einen Blick.

Seit wann gibt es den Austria Triathlon?

Seit dem 11. Juni 1988. Bei der Premiere standen 36 Männer und eine Frau am Start, die Zeitnehmung bestand aus einer Stoppuhr pro Starter. Damit ist Podersdorf der älteste Langdistanz-Veranstalter Österreichs und Pionier des Langdistanz-Triathlons im Land.

Warum wird im Badesee der St. Martins Therme geschwommen und nicht im Neusiedler See?

Seit 2022. Im Jahr der Rekorddürre im Burgenland war der Schwimmbewerb im Neusiedler See nicht durchführbar, die St. Martins Therme & Lodge stellte kurzfristig ihren Badesee zur Verfügung. Die Wasserqualität und die verlässlichen Bedingungen haben überzeugt, seither bleibt es dabei.

Wer veranstaltet den Austria Triathlon?

Gegründet wurde das Rennen von Kurt Mitschko und Marcel Skala. Nach Kurt Mitschkos Tod im Jahr 2016 führt sein Stiefsohn Daniel Döller die Veranstaltung weiter — den heutigen Zieleinlauf und den Claim „Fast. Hard. Legendary“ hat Kurt noch selbst mitgestaltet. Veranstalter ist die DDM Ventures GmbH in Podersdorf am See.

Woher kommt der Name „Hölle“?

Die Podersdorfer Hölle ist der Streckenabschnitt der Laufstrecke, der bei der Ironman-Distanz vier Mal zu absolvieren ist. Bei den oft heißen Temperaturen im Seewinkel ist er mehr als nur ein Vorgeschmack auf Hawaii — und Namensgeber für unseren Höllenclub.