Rund 2.800 Athlet:innen. Mehr als 40 Nationen. Ein neues Rekordstarterfeld. Österreichische Staatsmeisterschaften. Live-TV. Ein neuer Streckenrekord. Und sehr viele Momente, die bleiben werden.
Der 39. Austria Triathlon Podersdorf hat von 4. bis 6. September 2026 gezeigt, wie groß Triathlon am Neusiedler See mittlerweile geworden ist.
Noch nie zuvor standen so viele Athlet:innenbei einem Austria Triathlon am Start.
Und trotzdem war uns nach diesem Wochenende vor allem eines wichtig: dass sich Podersdorf trotz dieser Größe weiterhin wie Podersdorf anfühlt.
2.800 Athlet:innen aus mehr als 40 Nationen
Was 1988 mit 39 Teilnehmern begann, hat sich zu einem der größten Triathlon-Wochenenden Österreichs entwickelt.
Rund 2.800 Athlet:innen aus mehr als 40 Nationen machten die 39. Ausgabe zum größten Austria Triathlon der bisherigen Geschichte.
Sprint, Olympische Distanz, Mitteldistanz, Langdistanz, Aquabike und Aquathlon sorgten dafür, dass vom Rookie bis zur internationalen Spitze unterschiedlichste Athlet:innen gemeinsam ein Wochenende lang Podersdorf zum Mittelpunkt des österreichischen Triathlons machten.
Besonders stark war erneut der Anteil jener, die bereits zuvor bei uns gestartet waren: Mehr als ein Viertel des Feldes kannte die Finish Line in Podersdorf schon.
Genau diese Mischung aus Wiederstarter und Menschen, die bei uns ihren ersten Triathlon erleben, ist ein wesentlicher Teil der Austria-Triathlon-Community.
Pabinger und Weiss holen die Staatsmeistertitel
Der sportliche Höhepunkt des Wochenendes waren die Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Mitteldistanz.
Bei den Damen lieferte Anna Pabinger eines der herausragenden Rennen des Wochenendes. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und einem Halbmarathon erreichte sie das Ziel nach 3:59:43 Stunden.
Damit gewann Pabinger nicht nur ihren dritten österreichischen Staatsmeistertitel auf der Mitteldistanz in Folge, sondern stellte gleichzeitig einen neuen Streckenrekord in Podersdorf auf.
Jacqueline Kallina wurde Zweite, die erst 22-jährige Hannah Rössler komplettierte das Podium.
Bei den Herren entwickelte sich ein Rennen, das bis fast zur Ziellinie offen blieb.
Michael Weiss sicherte sich in 3:32:24 Stunden seinen bereits fünften österreichischen Staatsmeistertitel über die Mitteldistanz. Im Kampf um den Gesamtsieg fehlten ihm lediglich 19 Sekunden auf den Tschechen Pavel Wohl, der nach 3:32:05 Stunden als Erster die Ziellinie überquerte.
Für Weiss war es gleichzeitig ein emotionaler Abschluss seines letzten Podersdorf-Rennens als Profi.
Podersdorf live auf ORF SPORT+
Eine besondere Premiere gab es auch abseits der Strecke.
Die Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Mitteldistanz wurden live auf ORF SPORT+ übertragen. Damit konnten Triathlonfans das Rennen und die Entscheidung um die österreichischen Meistertitel erstmals in dieser Form live mitverfolgen.
Für uns war das ein weiterer wichtiger Schritt, um Triathlon aus Podersdorf einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Neue Zielarena wird zum emotionalen Mittelpunkt
2026 wurde auch das Eventgelände deutlich weiterentwickelt.
Mit der neuen Zielarena rückten Zieleinlauf, Moderation, Bühne, Siegerehrungen, Gastronomie und Expo stärker zusammen. Damit entstand ein Bereich, an dem Athlet:innen und Zuschauer den Austria Triathlon gemeinsam erleben konnten.
Und genau hier zeigte sich wieder, warum wir diesen Sport lieben.
Natürlich bleiben Siege, Rekorde und schnelle Zeiten in Erinnerung. Aber genauso bleiben die Athlet:innen, die nach Monaten des Trainings zum ersten Mal eine Mitteldistanz finishen. Die Tränen nach einer Langdistanz. Familien an der Strecke. Helfer, die seit Jahrzehnten dabei sind. Und Menschen, die nach Stunden auf der Strecke auf den letzten Metern plötzlich wieder laufen können.
Triathlon produziert ehrliche Emotionen.
Vollmann, Reiter-Kocher, Lukacs und Toth gewinnen am Sonntag
Zum Abschluss gehörte die Bühne den kürzeren Distanzen.
Über die Sprintdistanz verteidigte Noah Vollmann seinen Vorjahressieg und gewann in 1:04:42 Stunden. Bei den Damen setzte sich Anna Reiter-Kocher durch.
Auf der Olympischen Distanz feierte Markus Lukacs in 2:09:00 Stunden den Sieg. Bei den Damen gewann die Ungarin Zsofia Toth in 2:18:53 Stunden.
Besonders erfreulich war auch die starke Beteiligung der Frauen: Alleine über die Sprintdistanz erreichten 236 Athletinnen das Ziel.
Nach dem Rekord kommt das Jubiläum
Lange zurücklehnen können wir uns nach diesem Wochenende nicht.
2027 wartet die 40. Ausgabe des Austria Triathlon Podersdorf.
Nach rund 2.800 Starter ist das nächste Ziel klar: Wir wollen zum Jubiläum erstmals die Marke von 3.000 Athlet:innen erreichen. Gleichzeitig werden wir Infrastruktur und digitale Services weiterentwickeln und dabei genau darauf achten, dass die sportliche Qualität des Rennens erhalten bleibt.
Denn größer zu werden ist schön.
Aber viel wichtiger ist uns, dass Athlet:innen nach Hause fahren und sagen: Podersdorf? Da komme ich wieder.
Danke an alle Athlet:innen, Helfer, Partner, Vereine, Einsatzorganisationen, Gemeinden, Familien und Fans, die den 39. Austria Triathlon möglich gemacht haben.
Wir sehen uns vom 3. bis 5. September 2027.
Zum 40. Mal.
FAST. HARD. LEGENDARY.

